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Dankbarkeits-Wandern

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4 Tipps wie wir uns, den grossartigen Menschen in unserem Leben und dem
Leben selbst wandernd DANKE sagen können.

Das Glitzern in der Luft, wenn ein Sonnenstrahl auf
Schneegestöber trifft. Das Gefühl, wenn ich einen steilen Aufstieg geschafft habe.
Freunde, die mich motivieren und sichern, wenn die Schlüsselstelle einer Klettertour
mal etwas mehr Zeit und Überwindung braucht. Warmer Sommerwind in den Haaren.

Momente in den Bergen und der Natur führen mir oft besonders
klar vor Augen, wofür ich in meinem Leben dankbar bin.

Was macht dich dankbar?

Dankbarkeit fördert unser Wohlbefinden

Sie macht uns psychisch und körperlich stärker, empathischer,
belastbarer, selbstbewusster und lässt uns sogar besser schlafen. Das ist wissenschaftlich
erwiesen
.

Grund genug, bewusst DANKE zu sagen: uns selbst, den Menschen in unserem Leben,
dem Leben an sich.

Und warum sollten wir das nicht wandernd tun?

4 Tipps fürs dankbare Wandern

Ich habe für dich 4 Tipps zusammengestellt, die dir helfen werden, das Gefühl der Dankbarkeit beim Wandern zu fördern (und zu feiern):

Tipp 1: Kinderaugen-Wanderung

Achte auf einem Teil deiner Wanderung besonders auf die schönen Dinge am Wegrand.

  • Hast du die winzigen Blumen, die im hochalpinen Geröll wachsen, schon einmal etwas genauer angeschaut?
  • Einen Stein ganz genau inspiziert?
  • Oder eine Bergdohle während mehrerer Minuten mit deinen Augen begleitet?
  • Beobachte, wie sich die Gräser im Wind bewegen.
  • Höre auf den Klang, wenn du einen Stein in einen Bach wirfst.

So viel zu sehen. Und so viel zum
dankbar sein.

Tipp 2: Eine Wanderung ganz für dich

Bist du alleine unterwegs? Super! Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich mich kaum je so mit der Natur verbunden fühle wie auf meinen Solo-Trekks, Trailruns oder Wanderungen.

Koste diese Zeit für dich so richtig aus.

  • Geniesse die Stille und die Möglichkeit, deinen eigenen Rhythmus einzuschlagen.
  • Mache Pause, wann immer du möchtest.
  • Lege Sprints ein, wenn es dir gut tut.
  • Und nimm die Möglichkeit wahr, dem Menschen zu danken, dem du am nächsten stehst und mit dem du mit Abstand die meiste Zeit verbringst – dir selbst.

Tipp 3: Komplimente-Tour

Wanderungen mit guten Menschen sind super Gelegenheiten, einander zu sagen, wofür man dem anderen dankbar ist.

  • Was schätzt du an deinem Partner?
  • Wann hat deine Mutter dir besonders geholfen?
  • Wofür bewunderst du deinen Mitarbeiter?
  • Was möchtest du von deiner Tochter lernen?

Ich weiss aus eigener Erfahrung, dass solche Gespräche zu Beginn vielleicht etwas ungewohnt sind. Sie machen aber wirklich einen Unterschied für den, der die Komplimente erhält.

Nicht jeder ist sich das gewohnt! Manchmal wird's so persönlich, dass man sich damit einen Moment lang überfordert fühlt.

Der Vorteil beim Wandern? In solchen Fällen kann ich kurz meinen Schuhbändel binden oder das Thema auf eine Blume am Wegrand lenken, und so die positiven Inputs auch setzen lassen.

Tipp 4: Das Dankbarkeits-Alphabet

Wenn du gerne etwas Struktur hast, kannst du auch nach dem Dankbarkeits-Alphabet vorgehen (welches ich übrigens bei den grossartigen Damen des Public Run Clubs entdeckt habe).

  • Gehe das Alphabet durch und finde zu jedem Buchstaben etwas oder jemanden, für das oder den du dankbar bist.
  • Versuche dich auf der Heimreise oder zu Hause an möglichst viele der Dinge zu erinnern und schreibe sie auf.
  • Dann hänge die Liste irgendwo auf, wo du sie gut siehst, und ergänze sie immer wieder.

Nach der Wanderung

Dankbarkeit wird grösser, wenn man sie teilt!

Sende den Menschen, an die du während deiner Dankbarkeitswanderung gedacht hast eine kurze Nachricht, ruf sie an oder schreibe ihnen eine Postkarte.

So wirst du zum Dankbarkeits-Multiplikator.